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Nr. 243. RiStBV Verkehrsstraftaten, Krperverletzungen im Straenverkehr
(gesetz.ristbv)
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(1) In Verkehrsstrafsachen wird der Staatsanwalt, wenn ntig (vgl. Nr. 3), die Ermittlungen selbst fhren, den Tatort besichtigen, die Spuren sichern lassen und frhzeitig ? in der Regel schon bei der Tatortbesichtigung ? einen geeigneten Sachverstndigen zuziehen, falls dies zur Begutachtung technischer Fragen notwendig ist. Neben einer Auskunft aus dem Zentralregister soll auch eine Auskunft aus dem Verkehrszentralregister eingeholt werden.

(2) Besteht der Verdacht, da der Tter unter Alkoholeinwirkung gehandelt hat, so ist fr eine unverzgliche Blutentnahme zur Bestimmung des Blutalkoholgehalts zu sorgen.

Ein Grundsatz, da bei einer im Straenverkehr begangenen Krperverletzung das besondere ffentliche Interesse an der Strafverfolgung ( 230 Abs. 1 Satz 1 StGB) stets oder in der Regel zu bejahen ist, besteht nicht. Bei der im Einzelfall zu treffenden Ermessensentscheidung sind das Ma der Pflichtwidrigkeit, insbesondere der vorangegangene Genu von Alkohol oder anderer berauschender Mittel, die Tatfolgen fr den Verletzten und den Tter, einschlgige Vorbelastungen des Tters sowie ein Mitverschulden des Verletzten von besonderem Gewicht.

Auf diesen Artikel verweisen: Nr. 24 RiStBV Besonderes ffentliches Interesse an der Strafverfolgung ( 230 Abs. 1 StGB)