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Risikogeschft, Kunsthandel
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.kauf)
    

Von einem Risikogeschft spricht man wenn, die Parteien eines Vertrages sich ber das Wertverhltnis von Leistung und Gegenleistung nicht sicher sind, beide aber bereit sind das Geschft mit dieser Ungewissheit abzuschlieen, jeweils in der Hoffnung ein gutes Geschft zu machen. Die Parteien eines Risikogeschfts knnen eine Anfechtung dieses Geschfts nicht auf den Umstand sttzen, dass sich fr sie das Risiko unerwartet verwirklicht habe.

Beispiel:

A ist Kunsthndler. Auf einer Auslandsreise hat er gnstig einen Druck ersteigert, der von Picasso sein knnte. Ein befreundeter Gutachter ist nach oberflchlicher Prfung zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich um kein Original handelt. A, der das Bild schnell weiterverkaufen mchte, bietet es unter Mitteilung aller Umstnde dem C an, der nach kurzer Prfung davon ausgeht, dass es sich um ein Original handelt. Sie einigen sich auf einen Kaufpreis der unter dem Preis fr ein Original und ber dem Preis fr eine Kopie liegt. Spter erfhrt A, dass es sich doch um ein Original gehandelt hat.

A kann den Kaufvertrag nicht anfechten, da das Risiko der Echtheit hier Teil des Kaufvertrages war. Das gleiche glte fr C, wenn sich herausstellen wrde, dass es eine Kopie ist.

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