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Artikel Diskussion (2)
Rechtspositivismus
(recht.philosophie)
    

Mit Rechtspositivismus bezeichnet man die Lehre, die sich bei der Lsung von Rechtsfragen allein auf das positive Recht (gesetztes Recht und Gewohnheitsrecht) sttzt. Dem gegenber steht die Lehre vom Naturrecht, die versucht das Recht aus der menschlichen Natur abzuleiten. Der Rechtspositivismus verhindert damit grundstzlich, dass man das positive Recht anhand hherer Rechtsnormen berprfen kann, und fhrt im Extremfall zu einer Bindung an Unrecht, wie z.B. an das Gesetz gewordene Unrecht whrend der Herrschaft der Nationalsozialisten. Dies versucht die Radbruchsche Formel zu verhindern, in dem sie eine Grenze fr die Gltigkeit des positiven Rechts aufzeigt.

Auf diesen Artikel verweisen: Radbruch´sche Formel * Kelsen, Hans