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Realkonkurrenz/Tatmehrheit
(recht.straf.at.konkurrenzen)
    

Werden ein oder mehr Straftatbestnde durch verschiedene Handlungen verletzt, so spricht man bei der Strafbildung hinsichtlich ihres Verhltnisses zueinander von Realkonkurrenz. Liegt Realkonkurrenz vor, so wird gem 53 StGB aus den Einzelstrafen eine Gesamtstrafe gebildet.

Voraussetzung fr die Realkonkurrenz ist zunchst das Vorliegen von Handlungsmehrheit zwischen den betroffenen Tatbestnden. Im nchsten Schritt sind, dann die mitbestraften Vor- und Nachtaten auszuscheiden. Die verbleibenden Tatbestnde bleiben in Realkonkurrenz zueinander bestehen, und dienen als Grundlage zur Bildung der Gesamtstrafe gem 53 StGB.

Der Gegenbegriff ist die Idealkonkurrenz.

Auf diesen Artikel verweisen: Tatmehrheit * Idealkonkurrenz/Tateinheit