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Realakt/Tathandlung; reiner/gemischter Realakt
(recht.allgemein)
    

Mit Realakt (= reiner Realakt) wird im Zivilrecht eine Rechtshandlung bezeichnet, die lediglich auf einen tatschlichen (ueren) Erfolg gerichtet ist, an die aber das Gesetz Rechtsfolgen anknpft (z.B. die Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung im Sinne der 946 ff BGB). Die Vorschriften ber die Willenserklrung sind hier nicht anwendbar.

Von einem gemischten Realakt spricht man, wenn neben der Handlung noch ein Wille notwendig ist. Hier sind zumindest die Vorschriften ber die Geschftsfhigkeit anwendbar. Beispiele: Rckgabe einer Pfandsache gem 1253 BGB.

Siehe auch unter Willenserklrung und vergleiche mit Realakt, Verwaltungsrecht.

Auf diesen Artikel verweisen: Erhebung personenbezogener Daten im Polizeirecht * Rechtshandlungen * Willenserklrung * Realakt/schlichtes Verwaltungshandeln, Verwaltungsrecht * Rechtsgeschft * geschftshnliche Handlungen