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Probezeit im Arbeitsrecht
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.arbeit)
    

Mit Probezeit wird im Arbeitsrecht die Zeit bezeichnet, in der Arbeitnehmer und Arbeitgeber das Arbeitsverhltnis mit einer Frist von zwei Wochen kndigen knnen ( 622 Abs. 3 BGB). Ist eine Probezeit gewollt, muss diese im Arbeitsvertrag vereinbart sein, eine gesetzlich vorgeschriebene Probezeit gibt es nicht.

Beispiel: Arbeitgeberin A will den C einstellen, um zu sehen, ob C in das bestehende Team passt, will A eine Probzeit von sechs Monaten vereinbaren. In den Vertrag wird die Vereinbarung nicht aufgenommen. Nach drei Monaten gibt es rger zwischen A und C. Da die Probzeit aber nicht vereinbart wurde, kann A nur mit den blichen Fristen kndigen.

Die vereinbarte Probezeit darf maximal sechs Monate betragen. Eein lngere Probezeit ist unwirksam (BAG Urt. v. 24.1.2008 Az. 6 AZR 519/07 ) Nach dem Ende der Probezeit greifen dann die Kndigungsfristen des 622 BGB. Sechs Monate nach Einstellung greift dann auch das Kndigungsschutzgesetz ein.

Neben der Vereinbarung der Probezeit kommt auch noch ein befristetes Arbeitsverhltnis zur Erprobung gem 14 Abs. 1 Nr. 5 TzBfG in Betracht. Die Befristung kann hier bis zu 2 Jahren dauern.

Ausbildungsverhltnis

In Ausbildungsverhltnissen gilt 20 BBIG, d.h. die Probezeit muss mindestens einen Monat und darf hchstens vier Monate betragen.

Auf diesen Artikel verweisen: Probearbeitsvertrag/Probearbeitsverhltnis