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Plansicherung
(recht.oeffentlich.verwaltung.bt)
    

Mit Plansicherung bezeichnet man den Schutz von Planungszielen whrend der Phase der Planerstellung.

Beispiel: Die kreisangehrige Gemeinde B will einen Bebauungsplan aufstellen, insbesondere liegt ihr dabei an der Gestaltung eines sich noch entwickelnden Gebietes als Industriegebiet. Um zu verhindern, dass die Baubehrde des Kreises die Errichtung von Wohnbauten genehmigt, die eine Ausweisung als Industriegebiet verhindern, kann die Gemeinde sich den Instrumenten der Plansicherung bedienen.

Das Baugesetzbuch kennt folgende Instrumente der Plansicherung:

  1. Vernderungssperre durch Beschluss der Gemeinde, 14 BauGB
  2. Zurckstellung von Baugesuchen durch Baubehrde auf Antrag der Gemeinde und vorlufige Versagung, 15 BauGB
  3. Teilungsgenehmigung, 19 BauGB
  4. Vorkaufsrecht, 24 ff BauGB

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