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objektive Sorgfaltspflichtverletzung
(recht.straf.at.fahrlaessigkeit)
    

Inhalt der Sorgfaltspflicht ist es, die Gefahr fr das geschtzte Rechtsgut zu erkennen (objektive Vorhersehbarkeit) und darauf richtig zu reagieren. Dabei ergeben sich Art und Umfang aus dem was man ex ante von einem besonnen Menschen in der Lage des Tters verlangen kann.

Eine Begrenzung der Sorgfaltspflicht ergibt sich aus dem Vertrauensgrundsatz: Wer die gebotene Sorgfalt beachtet, darf darauf vertrauen, dass sich andere auch sorgfaltsgerecht verhalten, d.h. man muss nicht mit dem fahrlssigem Verhalten anderer rechnen. Das gilt aber nur, solange nicht aus besonderen Grnden das Gegenteil anzunehmen ist wie z.B. bei Kindern.

Auf diesen Artikel verweisen: Fahrlssigkeitsdelikte * Vertrauensgrundsatz * unechtes Unterlassungsdelikt