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nicht zu ersetzender Nachteil
(recht.zivil.materiell.familie)
    

Strittig ist, ob ein nicht zu ersetzender Nachteil bereits dann vorliegt, wenn der Glubiger mittelos ist und damit eine Rckforderung ausgeschlossen. Nach einer Auffassung gengt dies nicht, sondern es ist darber hinaus erforderlich, dass dadurch irreparable Folgeschden entstehen und ein erhebliche Zweifel an der Richtigkeit des erstinstanzlichen Urteils bestehen.

Insbesondere im Bereich des Unterhaltsrechts wird zustzlich bercksichtigt, dass das alleinige Ausreichen des Verlustes der Rckforderungsmglichkeit, den mittelosen - auf Unterhalt in besonderem Mae angewiesenen - Glubiger regelmig benachteiligen wrde und daher immer erforderlich ist, dass irreparable Folgeschden entstehen (OLG Hamm, Beschluss vom 30.09.2011 Az. 10 UF 196/11; OLG Brandenburg, Beschluss vom 11.02.2015 Az. 13 UF 250/14).

Auf diesen Artikel verweisen: 120 FamFG Vollstreckung