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Negativtatsache
(recht. und recht.ref.straf1)
    

Von einer Negativtatsache spricht man im Beweisantragsrecht z.B., wenn der Antrag gestellt wird, die Verlobte des Angeklagten ber die Tatsache, zu vernehmen, dass der Angeklagte nicht am Tatort/nicht der Tter war.

Negativtatsachen sind idR keine hinreichend bestimmte Tatsachen im Sinne eines ordnungsgemen Beweisantrages, da die negative Tatsache nur das Beweisziel benennt, ohne zu erlutern wie es erreicht werden soll. Daher liegt bei Negativtatsachen nur ein sog. Beweisermittlungsantrag vor.

Zulssig ist es aber, wenn ein "negatives" Beweisziel aber mit einer positiven Tatsache bewiesen werden soll. Wenn z.B. der Antrag gestellt wird, die Verlobte darber zu vernehmen, dass der Angeklagte zum Tatzeitpunkt in ihrer Wohnung war um so letztendlich zu beweisen, dass der Angeklagte zur Tatzeit nicht am Tatort war.

Auf diesen Artikel verweisen: Beweisantrag, Strafprozessrecht