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Nachlassverbindlichkeiten
(recht.zivil.materiell.erb)
    

Mit Nachlassverbindlichkeiten, werden zum Erbe gehrende Verbindlichkeiten (Schulden) bezeichnet. Der Erbe haftet grundstzlich unbeschrnkt fr die Nachlassverbindlichkeiten ( 1967 Abs. 1 BGB). Zu den Nachlassverbindlichkeiten zhlen: die Schulden des Erblassers und die sog. Erbfallschulden: u.a. Verbindlichkeiten aus Pflichtteilsrechten, Vermchtnissen und Auflagen ( 1967 Abs. 2 BGB), Beerdigungskosten und Dreissigster.

Der Erbe hat neben der Ausschlagung die Mglichkeit die Erbenhaftung unter bestimmten Voraussetzungen auf den Nachlass zu beschrnken und damit sein Eigenvermgen und den Nachlass in zwei selbstndige Vermgensmassen zu trennen (sog. separatio bonorum). Mglich ist die Beschrnkung durch Beantragung der Nachlassverwaltung oder der Nachlassinsolvenz.

Erbengemeinschaft

Bei der Erbengemeinschaft kann jeder Erbe bis zur Teilung der Erbschaft sich auf eine auf den Nachlass beschrnkte Haftung berufen ( 2059 BGB).

Auf diesen Artikel verweisen: Erbenhaftung * Erbenhaftung * Erblasserschulden/Erbfallschulden/Nachlassschulden * Erbschaft/Nachlass * separatio bonorum