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Mangelfolgeschaden
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Als Mangelfolgeschden werden die Schden bezeichnet, die nur mittelbar Folge eines Mangels sind nicht an der Sache selbst auftreten und durch die Gewhrleistung nicht beseitigt werden knnen. Sie werden von 280 BGB erfasst. Siehe unter Nichterfllung.

Beispiel: A kauft bei Hndler B ein gebrauchtes Kfz. nach 100 km bleibt dieses aufgrund eines Mangels liegen. A begehrt nun Reparatur und den Ersatz der An- und Abmeldekosten sowie Nutzungsausfall fr die Reparaturzeit.

Den Ersatz von Mangelfolgeschden knpft 280 BGB an das Vertretenmssen des Schuldners der mangelhaften Leistung an. Die Beweislast, fr das Nichtvertretenmssen, liegt allerdings beim Unternehmer.

Die Reparatur muss der Hndler im Rahmen der Nachbesserung bernehmen. Die Folgekosten nur, wenn er schuldhaft eines mangelhaftes Fahrzeug bergeben hat, d.h. wenn er den Mangel kannte, wobei es dem Hndler liegt sich insoweit zu entschuldigen.

Beispielsfalls nachgebildet LG Gera, Urt. 30.5.2003 Az. 2 O 1008/02.

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