Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
mancipatio/Manzipation
(recht.geschichte.rom)
    

Mit mancipatio (= Manzipation) wurde im rmischen Recht der fr die bereignung von res mancipi notwendige Vorgang bezeichnet.

Fr eine wirksame mancipatio musste der Erwerber die Sache im Beisein von fnf Zeugen ergreifen und dabei sein Eigentum mit einer bestimmte Formel (die sog. lex mancipio dicta oder auch nuncupatio) behaupten. Anschlieend musste er ein Kupferstck gegen eine Waage schlagen und es dem Veruerer, der dazu schwieg, berreichen.

Der Veruerer hatte die Mglichkeit die Verfgungsmacht einzuschrnken (z.B. ein Prostituionsverbot fr Sklavinnen), indem er der Eigentumsbehauptung des Veruerers teilweise widersprach, was dieser dann wiederum unwidersprochen hinnehmen musste.

Dieser Vorgang basiert auf dem Umstand, dass eine Eigentumsbertragung fr res mancipi im damaligen rmischen Recht nicht bekannt war und der Erwerber daher auf Eigentumsfeststellung klagen und der Veruerer diese Klage anerkennen musste.

Durch Justinian wurde die mancipatio ebenso wie die "in jure cessio" aus dem Recht gestrichen und endgltig durch die traditio des prtorischen Rechts ersetzt.

Auf diesen Artikel verweisen: bonitarisches/quiritisches Eigentum * bonitarisches/quiritisches Eigentum * res mancipi/res nec mancipi * in jure cessio