Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (1)
lucidum intervallum/lichter Augenblick
(recht.allgemein.latein und recht.zivi.materiell.at)
    

Von einem lucidum intervallum (lat. fr lichter Augenblick) spricht man, wenn ein grundstzlich geschftsunfhiger volljhriger Geisteskranker vorrbergehend bei Sinnen und Herr seiner Handlungen ist. Die Willensklrungen die whrend eines solchen Moments gettigt werden, sind wirksam.

Das lucidum intervallum ist von der Partei zu beweisen, die sich darauf beruft.

Beispiel: Nach dem Tod des vermgenden A wird sein Testament erffnet. Dort ist der C als Alleinerbe eingesetzt. Der D ficht dieses Testament an, er legt ein Gutachten vor, dass fr die Zeit vor der Errichtung des Testaments eine Geschftsunfhigkeit des A feststellt. Wenn C sich darauf berufen will, dass A bei Testamentserrichtung einen lichten Augenblick hatte, muss er dies beweisen.

Auf diesen Artikel verweisen: keine Verweise