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low performer/Minderleister
(recht.)
    

Mit low performer (engl. = Minderleister) wird ein Mitarbeiter bezeichnet, dessen Arbeitsleistung unter dem Schnitt liegt. Ein Arbeitgeber hat grundstzlich das Recht und die Mglichkeit sich von solchen Arbeitnehmern zu trennen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Minderleistern, die bewusst weniger leisten als ihnen mglich ist und Minderleistern die ihr Bestes tun aber trotzdem unter dem Schnitt bleiben.

Bewute Minderleistung ist ein Versto gegen die arbeitsvertragliche Leistungspflicht und daher Grund fr eine verhaltensbedingte Kndigung. Der Arbeitgeber muss grundstzlich die bewusste Minderleistung beweisen. Aber es greift hier die abgestufte Beweislast. D.h. kann der Arbeitgeber die Minderleistung beweisen, ist es am Arbeitnehmern zu beweisen, dass er dies nicht vorstzlich tut.

Bei nicht absichtlicher Minderleistung, kommt eine personenbedingte Kndigung in Betracht. Allerdings muss der Arbeitgeber hier eine nicht erhebliche Minderleistung hinnehmen. Eine feste Grenze fr die Erheblichkeit hat die Rechtsprechung bisher nicht entwickelt. Bei 30 % weniger Leistung wird man in der Regel von Erheblichkeit ausgehen knnen (Siehe NJW-Spezial 3/2008 S. 82).

Ein Mittel zur Leistungsmessung und damit zur Ermittlung verminderter Leistung sind Zielvereinbarungen.

Auf diesen Artikel verweisen: Zielvereinbarung