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Literaturverzeichnis
(recht.technik.studium)
    

Jeder wissenschaftlichen Arbeit ist ein Literaturverzeichnis voranzustellen, aus welchem hervorgeht, welche Literatur der Bearbeiter zur Erstellung der Arbeit verwandt hat.

Fr juristische Arbeiten gelten dabei Besonderheiten, die im Kern allgemeingltig sind allerdings von Lehrstuhl zu Lehrstuhl unterschiedlich gehandhabt werden. Entsprechend ist mit den nachfolgenden Regeln umzugehen.

  1. Aufzunehmen ist nur die Literatur (Monographien, Aufstze etc.) die auch tatschlich in den Funoten zitiert wird. Bcher die nur zur Einfhrung in das Problem gelesen, dann aber nicht zitiert wurden gehren nicht in das Literaturverzeichnis.
  2. Nicht aufzunehmen sind Urteile. Aufzunehmen sind aber Urteilsanmerkungen.
  3. Zitierte Bearbeiter eines Gemeinschaftswerkes sind zustzlich zu dem Gemeinschaftswerk selbstndig zu zitieren.
  4. Grundstzlich nicht aufzunehmen und nicht zitierbar sind Skripte (von AS, Hemmer usw.). Diese dienen nur der Vermittlung von Methodik und Wissen. Sie entwickeln keine eigenstndigen wissenschaftlich fundierten Standpunkte.
  5. Das Verzeichnis ist nach dem Alphabet der Verfasser zu ordnen eine Unterteilung nach Monogrpahie, Kommentar, Zeitschriften usw. ist nicht zu empfehlen.
  6. Werke mit verselbstndigtem Namen wie z.B. Palandt werden im Literaturverzeichnis unter diesem Namen aufgefhrt.

Insgesamt gilt, dass Formalien wie das Literaturverzeichnis zwar der erste Eindruck sind den ein Gutachten hinterlsst, dass man ihren Einfluss auf die Endnote aber auch nicht berbewerten sollte.

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