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Ledersprayfall
(recht.straf.at und recht.urteil)
    

Fundstelle

BGHSt 37, 106

Sachverhalt

Die Geschftsfhrer einen Ledersprayfirma hatte nach dem Auftreten von schweren Gesundheitsschden durch das von ihnen produzierte Lederspray das Spray nicht sofort zurckgerufen, sondern zunchst nur eindeutigere Warnhinweise aufgedruckt. Infolge dessen erkrankten weitere Personen nach der Benutzung des Sprays. Es konnte aber nicht geklrt werden, welcher Inhaltsstoff des Sprays Auslser fr die Erkrankungen war.

Problematik

Der BGH hat im Ledersprayfall den Begriff der "generellen Kausalitt" entwickelt, nach der es nicht notwendig ist, dass das Warum eines Kausalzusammenhangs geklrt wird, wenn die Kausalitt als solche feststeht, da andere Ursachen auszuschlieen sind.

Auf diesen Artikel verweisen: generelle Kausalitt