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13 KSchG Auerordentliche, sittenwidrige und sonstige Kndigungen
(gesetz.kschg)
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(1) Die Vorschriften ber das Recht zur auerordentlichen Kndigung eines Arbeitsverhltnisses werden durch das vorliegende Gesetz nicht berhrt. Die Rechtsunwirksamkeit einer auerordentlichen Kndigung kann jedoch nur nach Magabe des 4 Satz 1 und der 5 bis 7 geltend gemacht werden. Stellt das Gericht fest, dass die auerordentliche Kndigung unbegrndet ist, ist jedoch dem Arbeitnehmer die Fortsetzung des Arbeitsverhltnisses nicht zuzumuten, so hat auf seinen Antrag das Gericht das Arbeitsverhltnis aufzulsen und den Arbeitgeber zur Zahlung einer angemessenen Abfindung zu verurteilen. Das Gericht hat fr die Auflsung des Arbeitsverhltnisses den Zeitpunkt festzulegen, zu dem die auerordentliche Kndigung ausgesprochen wurde. Die Vorschriften der 10 bis 12 gelten entsprechend.

(2) Verstt eine Kndigung gegen die guten Sitten, so finden die Vorschriften des 9 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 und der 10 bis 12 entsprechende Anwendung.

(3) Im brigen finden die Vorschriften dieses Abschnitts mit Ausnahme der 4 bis 7 auf eine Kndigung, die bereits aus anderen als den in 1 Abs. 2 und 3 bezeichneten Grnden rechtsunwirksam ist, keine Anwendung.

Auf diesen Artikel verweisen: Kndigungsschutzklage/Kndigungsschutzprozess