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Krperverletzung mit Todesfolge
(recht.straf.bt.227)
    

Die Todesfolge muss durch die Verwirklichung des Grunddelikts ( 223 - 226 StGB) verursacht worden sein, dabei muss es sich um die Verwirklichung einer dem Grundelikt anhaftenden tatbestandsspezifischen Gefahr handeln. Es gengt wenn der qualifizierte Erfolg Folge der Krperverletzungshandlung ist, es nicht notwendig (aber ausreichend), dass er Folge des Krpverletzungserfolges ist (so die sog. Handlsungslsung der Rspr., siehe Trndle/Fischer, 227 Rn. 3).

Ein erfolgsqualifizierter Versuch ist denkbar, wenn die Todesfolge vor Eintritt des Verletzungserfolges durch die Handlung herbeigefhrt wurde. Beispiel: A will den B mit dem Lauf seines Gewehres schlagen, whrend er noch ausholt lst sich ein Schuss, und A lsst vor Schreck ohne B zu schlagen das Gewehr fallen. B wird aber von der Kugel tdlich getroffen.

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