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interdikt/Interdiktenverfahren, rmisches Recht
(recht.geschichte.rom)
    

Im rmischen Recht waren Interdikten an eine Partei gerichtete Befehle des Prtors zur kurzfristigen Regelung eines Zustandes, vergleichbar mit dem einstweiligen Rechtsschutz.

Das Interdikt sprach der Prtor auf Antrag einer Prozesspartei gegen die andere Prozesspartei aus. Der Antrag erfolgt dabei vor der Beweisfhrung und Entscheidungsreife.

Es gibt drei Arten von Interdikten:

  1. restitutorische (auf Rckgabe gerichtet)

    Beispiel interdiktum percario: A gibt dem R auf dessen Bitten einen Esel als precarium, nach dem A das Precarium widerrufen hat verweigert R die Herausgabe. A geht daher zum Prtor und stellt den Antrag auf Herausgabe.

  2. exhibitorische
  3. prohibitorische

Quelle: Karl Adolf Schmidt, Das Interdiktenverfahren der Rmer.

Auf diesen Artikel verweisen: precarium/ interdictum de precario