Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Insolvenzanfechtung
(recht.zivil.materiell.insolvenz)
    

Rechtshandlungen, die vor der Erffnung des Insolvenzverfahrens vorgenommen worden sind und die Insolvenzglubiger benachteiligen, kann der Insolvenzverwalter anfechten ( 129 InsO).

Anfechtungstatbestnde sind in den 129 - 136 InsO.

Allgemeine Voraussetzungen aller Anfechtungstatbestnde:

  1. Rechtshandlung des Schuldners oder bei 130, 131 InsO auch des Glubigers
  2. dadurch Benachteiligung der Insolvenzglubiger
  3. Vorliegen der einer der Tatbestnde der 130 - 136 InsO

130 Abs.1 Nr. 1

  1. Rechtshandlung des Schuldners oder Glubigers (z.B. Herstellung einer Aufrechnungslage) in den
  2. letzten drei Monaten vor Antrag, dadurch
  3. Gewhrung einer Befriedigung oder Sicherung
  4. Schuldner war zahlungsunfhig
  5. Glubiger kannte die Zahlungsunfhigkeit

131 ABs.1 Nr. 1

  1. Rechtshandlung des Schuldners oder Glubigers (z.B. Herstellung einer Aufrechnungslage) im
  2. letzten Monat vor Antrag oder danach dadurch
  3. Inkongruenz
    1. Gewhrung einer Befriedigung oder Sicherung
    2. die er nicht in der Art oder zu der Zeit zu beanspruchen hatte

Daneben gibt es noch die Anfechtung durch Glubiger auerhalb des Insolvenzverfahrens gem Anfechtungsgesetz (AnfG). Hier steht das Anfechtungsrecht unter bestimmten Voraussetzungen den Glubigern zu.

Auf diesen Artikel verweisen: inkongruente Deckung (Inkongruenz) * Anfechtung * Insolvenzverfahren * Arbeitskraft im Insolvenzverfahren * Aufrechnung in der Insolvenz