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Holschuld/Bringschuld/Schickschuld
(recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Von einer Holschuld spricht man, wenn der Leistungsort der Wohnsitz des Schuldners ist und der Glubiger die Leistung auf eigene Kosten abholen muss. Gem 269 BGB ist dies der Normfallfall wenn im Vertrag nichts abweichendes geregelt wird.

Von einer Bringschuld spricht man, wenn der Leistungsort der Wohnsitz des Glubiger ist, und der Schuldner zur Erfllung die Ware dorthin bringen muss.

Von einer Schickschuld spricht man, wenn der Leistungsort der Wohnsitz des Schuldners ist, der Leistungserfolg aber am Wohnsitz des Glubigers eintritt. Von einer qualifizierten Schickschuld spricht man, wenn die Leistungsbermittlung auf Gefahr des Schuldners erfolgt (z.B. gem 270 BGB bei Geldschulden).

Auf diesen Artikel verweisen: Bringschuld * Schickschuld * Platzgeschft/Platzkauf * Herausgabeanspruch des Eigentmers