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Art. 22 Haager Landkriegsordnung
(gesetz.hlko)
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Die Kriegfhrenden haben kein unbeschrnktes Recht in der Wahl der Mittel zur Schdigung des Feindes. Abgesehen von den durch Sondervertrge aufgestellten Verboten, ist namentlich untersagt:

a) die Verwendung von Gift oder vergifteten Waffen,
b) die meuchlerische Ttung oder Verwundung von Angehrigen des feindlichen Volkes oder Heeres,
c) die Ttung oder Verwundung eines die Waffen streckenden oder wehrlosen Feindes, der sich auf Gnade oder Ungnade ergeben hat,
d) die Erklrung, da kein Pardon gegeben wird,
e) der Gebrauch von Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unntig Leiden zu verursachen,
f) der Mibrauch der Parlamentrflagge, der Nationalflagge oder der militrischen Abzeichen oder der Uniform des Feindes sowie der besonderen Abzeichen des Genfer Abkommens,
g) die Zerstrung oder Wegnahme feindlichen Eigentums auer in den Fllen, wo diese Zerstrung oder Wegnahme durch die Erfordernisse des Krieges dringend erheischt wird,
h) die Aufhebung oder zeitweilige Auerkraftsetzung der Rechte und Forderungen von Angehrigen der Gegenpartei oder die Ausschlieung ihrer Klagbarkeit.

Den Kriegfhrenden ist ebenfalls untersagt, Angehrige der Gegenpartei zur Teilnahme an den Kriegsunternehmungen gegen ihr Land zu zwingen; dies gilt auch fr den Fall, da sie vor Ausbruch des Krieges angeworben waren.

Auf diesen Artikel verweisen: Haager Landkriegsordnung (HLKO)