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hippokratischer Eid
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Der hippokratische Eid ist eine Formulierung standesrechtlicher Ansprche an die rzteschaft, aus dem 5. Jhd. v. Chr. Sie wurde ursprnglich Hippokrates zugeschrieben. Der Eid wird heute nicht mehr geschworen, prgt aber in Deutschland immer noch die rztliche Ethik und formt damit das Arzthaftungsrecht aus.

"Ich schwre bei Apollon dem Arzt und Asklepios und Hygieia und Panakeia und allen Gttern und Gttinnen, indem ich sie zu Zeugen rufe, da ich nach meinem Vermgen und Urteil diesen Eid und diese Vereinbarung erfllen werde:

Den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleichzuachten meinen Eltern und ihm an dem Lebensunterhalt Gemeinschaft zu geben und ihn Anteil nehmen zu lassen an dem Lebensnotwendigen, wenn er dessen bedarf, und das Geschlecht, das von ihm stammt, meinen mnnlichen Geschwistern gleichzustellen und sie diese Kunst zu lehren, wenn es ihr Wunsch ist, sie zu erlernen, ohne Entgelt und Vereinbarung und an Rat und Vortrag und jeder sonstigen Belehrung teilnehmen zu lassen meine und meines Lehrers Shne sowie diejenigen Schler, die durch Vereinbarung gebunden und vereidigt sind nach rztlichem Brauch, jedoch keinen anderen.

Die Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meinem Vermgen und Urteil, mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen zu verderblichem Schaden und Unrecht.

Ich werde niemandem, auch auf eine Bitte nicht, ein tdlich wirkendes Gift geben und auch keinen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich keiner Frau ein fruchtabtreibendes Zpfchen geben: Heilig und fromm werde ich mein Leben bewahren und meine Kunst.

Ich werde niemals Kranke schneiden, die an Blasenstein leiden, sondern dies den Mnnern berlassen, die dies Gewerbe versehen.

In welches Haus immer ich eintrete, eintreten werde ich zum Nutzen des Kranken, frei von jedem willkrlichen Unrecht und jeder Schdigung und den Werken der Lust an den Leibern von Frauen und Mnnern, Freien und Sklaven.

Was immer ich sehe und hre, bei der Behandlung oder auerhalb der Behandlung, im Leben der Menschen, so werde ich von dem, was niemals nach drauen ausgeplaudert werden soll, schweigen, indem ich alles Derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf.

Wenn ich nun diesen Eid erflle und nicht breche, so mge mir im Leben und in der Kunst Erfolg beschieden sein, dazu Ruhm unter allen Menschen fr alle Zeit; wenn ich ihn bertrete und meineidig werde, dessen Gegenteil." (zitiert Nach K. Deichgrber, Der Hippokratische Eid aus Adolf Laufs/Christian Katzenmeier/Volker Lipp Arztrecht)

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