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421 HGB Rechte des Empfngers. Zahlungspflicht
(gesetz.hgb)
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(1) Nach Ankunft des Gutes an der Ablieferungsstelle ist der Empfnger berechtigt, vom Frachtfhrer zu verlangen, ihm das Gut gegen Erfllung der Verpflichtungen aus dem Frachtvertrag abzuliefern. Ist das Gut beschdigt oder versptet abgeliefert worden oder verlorengegangen, so kann der Empfnger die Ansprche aus dem Frachtvertrag im eigenen Namen gegen den Frachtfhrer geltend machen; der Absender bleibt zur Geltendmachung dieser Ansprche befugt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob Empfnger oder Absender im eigenen oder fremden Interesse handeln.

(2) Der Empfnger, der sein Recht nach Absatz 1 Satz 1 geltend macht, hat die noch geschuldete Fracht bis zu dem Betrag zu zahlen, der aus dem Frachtbrief hervorgeht. Ist ein Frachtbrief nicht ausgestellt oder dem Empfnger nicht vorgelegt worden oder ergibt sich aus dem Frachtbrief nicht die Hhe der zu zahlenden Fracht, so hat der Empfnger die mit dem Absender vereinbarte Fracht zu zahlen, soweit diese nicht unangemessen ist.

(3) Der Empfnger, der sein Recht nach Absatz 1 Satz 1 geltend macht, hat ferner ein Standgeld oder eine Vergtung nach 420 Abs. 3 zu zahlen, ein Standgeld wegen berschreitung der Ladezeit und eine Vergtung nach 420 Abs. 3 jedoch nur, wenn ihm der geschuldete Betrag bei Ablieferung des Gutes mitgeteilt worden ist.

(4) Der Absender bleibt zur Zahlung der nach dem Vertrag geschuldeten Betrge verpflichtet.

Auf diesen Artikel verweisen: Drittschadensliquidation