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139 HGB [einfache Nachfolgeklausel]
(gesetz.hgb.buch-2.abschnitt-1.titel-4)
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(1) Ist im Gesellschaftsvertrage bestimmt, da im Falle des Todes eines Gesellschafters die Gesellschaft mit dessen Erben fortgesetzt werden soll, so kann jeder Erbe sein Verbleiben in der Gesellschaft davon abhngig machen, da ihm unter Belassung des bisherigen Gewinnanteils die Stellung eines Kommanditisten eingerumt und der auf ihn fallende Teil der Einlage des Erblassers als seine Kommanditeinlage anerkannt wird.

(2) Nehmen die brigen Gesellschafter einen dahingehenden Antrag des Erben nicht an, so ist dieser befugt, ohne Einhaltung einer Kndigungsfrist sein Ausscheiden aus der Gesellschaft zu erklren.

(3) Die bezeichneten Rechte knnen von dem Erben nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach dem Zeitpunkt, in welchem er von dem Anfalle der Erbschaft Kenntnis erlangt hat, geltend gemacht werden. Auf den Lauf der Frist finden die fr die Verjhrung geltenden Vorschriften des 210 des Brgerlichen Gesetzbuchs entsprechende Anwendung. Ist bei dem Ablaufe der drei Monate das Recht zur Ausschlagung der Erbschaft noch nicht verloren, so endigt die Frist nicht vor dem Ablaufe der Ausschlagungsfrist.

(4) Scheidet innerhalb der Frist des Absatzes 3 der Erbe aus der Gesellschaft aus oder wird innerhalb der Frist die Gesellschaft aufgelst oder dem Erben die Stellung eines Kommanditisten eingerumt, so haftet er fr die bis dahin entstandenen Gesellschaftsschulden nur nach Magabe der die Haftung des Erben fr die Nachlaverbindlichkeiten betreffenden Vorschriften des brgerlichen Rechtes.

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