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Artikel Diskussion (2)
Heileingriff, rztlicher
(recht.straf.bt)
    

Bei Heilbehandlungsmanahmen geht die Rechtsprechung immer von einer tatbestandlichen Krperverletzung aus, die bei einem nach den Regeln der rztlichen Kunst (de lege artis) vorgenommen Eingriff aber entweder durch Einwilligung des Patienten, mutmaliche Einwilligung oder rechtfertigenden Notstand gerechtfertigt ist (z.B. BGHSt 11, 111).

Nach Ansicht der Rechtslehre liegt schon tatbestandlich keine Krperverletzung vor, wenn der Eingriff

  • zu Heilzwecken vorgenommen wurde
  • nach den Erkenntnissen der Wissenschaft angezeigt war
  • und nach den Regeln der rztlichen Kunst ausgefhrt wurde

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