Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
gutglubiger Erwerb
(recht.zivil.materiell.sachen)
    

Von gutglubigem Erwerb spricht man, wenn jemand eine Sache oder ein Recht im Widerspruch zur materiellen Rechtslage wirksam erwirbt, weil er im guten Glauben von einer anderen Rechtslage ausgegangen ist.

Beispiele: A erwirbt vom B ein Buch. Da dieser es in seiner Bibliothek stehen hatte, glaubte A der B sei Eigentmer. Tatschlich gehrt das Buch C, der es A nur geliehen hat. Hier erwirbt A gem 932 BGB das Eigentum am Buch.

Voraussetzungen

  1. Guter Glaube
  2. Verkehrsgeschft
  3. Anknpfungspunkt fr den guten Glauben (z.B. bei 932 BGB der Besitz)

Auf diesen Artikel verweisen: nemo dat quod non habet * nemo plus juris transferre potest, quam ipse habet * Verkehrsgeschft