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Gtertrennung
(recht.zivil.materiell.familie.gueterrecht)
    

Einer der Gterstnde des BGB, gem 1414 BGB. Die Gtetrennung kann durch Ehevertrag vereinbart werden. Sie tritt aber von Gesetzes wegen ein bei Aufhebung des gesetzlichen Gtertandes, Ausschluss des Zugwinnausgelichs oder Ausschluss des Versorgungsausgleichs.

Wir schlieen den gesetzlichen Gterstand der Zugewinngemeinschaft aus und vereinbaren, dass fr unsere Ehe der Gterstand der Gtertrennung gelten soll.

Bei der Gtertrennung stehen sich die Ehepartner hinsichtlich des Vermgens wie zwei Unverheiratete gegenber. Jeder Partner hat seine Vermgensmasse, die er alleine verwaltet.

Die Vereinbarung von Gtertrennung schliet die Durchfhrung eines Zugewinnausgleichs nach Scheidung aus.

Weiterhin fhrt die Gtertrennung u.U. zu einer Vernderung der Erbquoten, wenn weitere Erben vorhanden sind ( 1931 BGB).

Eine Vereinbarung der Gtertrennung ist auch unter auflsender Bedingung mglich (), allerdings ist zu beachten, dass die Wirkung des Wechsel ohne weitere Regelung dann erst mit der Bedingung eintritt.

Auch mglich ist der bedingte Ausschluss des Zugewinns fr den Fall der Scheidung, der dann gem 1414 BGB mit Bedingungseintritt Gtertrennung ein.

Sonstige Auswirkungen

Der Gterstand lsst die Frage des Eigentumserwerbs bei in der Ehe gemeinschaftlich angeschafften und genutzten Haushaltsgegenstnden grundstzlich unberhrt. Kann aber ein Anhaltspunkt bei besonders teuren, durch einen Ehegatten vorgenommen Anschaffungen, wie z.B. Kunstgegenstnden, fr eine Alleineigentmerstellung sein.

Auf diesen Artikel verweisen: Ehegattenerbrecht * Versorgungsausgleich, Vereinbarungen * Gterstand * Drittkontrahierungsklausel * Gesellschaftsvertrag, GmbH * unbenannte Zuwendungen