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Grundstcksteilung/Parzellierung
(recht.zivil.materiell.sachen)
    

Mit Grundstcksteilung wird die Realteilung eines Grundstcks gem 19 BauGB in mehrere selbstndige im Grundbuch mit eigenem Grundbuchblatt gefhrte Grundstcke bezeichnet. In den Bauordnungen der Lnder gibt es ergnzende Vorschriften fr die Teilung (z.b. 7 HBO).

Voraussetzung fr die Bildung eines neuen Grundstcks mit eigenstndigem Grundstcksblatt ist zunchst das Vorhandensein entsprechender Flurstcke. Besteht ein Grundstck aus nur einem Flurstck, so muss es im Wege der Teilungsvermessung in mehrere Flurstcke aufgeteilt werden, die dann zunchst im Grundbuch als Teilstcke eines Grundstcks aufgefhrt werden. ber diese Aufteilung wird ein sog. Fortfhrungsnachweis erstellt.

Die Teilungsvermessung kann (in Hessen) durch einen ffentlich bestellten Vermessungsingenieur (bVI) durchgefhrt werden, eine Genehmigung durch das Bauamt ist je nach Bundesland notwendig (nicht in Hessen).

Die dann fr die Neubildung eines Grundbuchblattes notwendige Erklrung des Eigentmers muss sodann ffentlich/notariell beurkundet werden.

Beispiel:

Urkundseingang

Der Erschiene erklrt ich bin Eigentmer des

im Grundbuch von Neustadt Band 2 Grundbuchblatt 776

eingetragenen Grundstcks FlSt.-Nr. 30

mit 1800 qm.

Es bestehen keine Belastungen.

Dieses Grundstcke teile ich entsprechend des dem Grundbuchamt vorliegenden Fortfhrungsnachweis auf in die Teilstcke:

  1. FlSt.-Nr. 30/1 mit 780 qm
  2. FlSt.-Nr. 30/2 mit 520 qm
  3. FlSt.-Nr. 30/3 mit 500 qm

[Soweit in der jew. Bauordnung geregelt {Hessen (-)}:] Die Teilungsgenehmigung ist beigefgt.

Ich beantrage hiermit die Teilung im Grundbuch nachzuvollziehen und fr die Flurstcke 30/2 und 30/3 neue Grundbuchbltter anzulegen.

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