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Grobe Unbilligkeit, 1381 BGB
(recht.)
    

"Das Verhalten des ausgleichsberechtigten Ehegatten mu ganz besonders ins Gewicht fallen, wofr ein lang dauernder Zeitraum des pflichtwidrigen Verhaltens oder ein ehezerstrendes Verhalten des anderen Ehepartners als Kriterien herangezogen werden knnen. Bei der nach den Umstnden des Einzelfalls vorzunehmenden Abwgung wird allerdings eine vllige Versagung des Ausgleichsanspruchs nur eine seltene Ausnahme sein" (OLG Bamberg, Urteil vom 05.12.1996 Az. 2 UF 181/96 mWN).

Beispiel: In einer ber 50jhrigen Ehe waren die letzten Jahrzehnte fr die ausgleichspflichtige Ehefrau eine Zeit "der Angst und des Schreckens" aufgrund erheblicher Gewaltttigkeiten des Ehemanns gegenber der Ehefrau und den gemeinsamen Kindern. Der Ausgleich wurde hier von 129.651,- DM auf 75.000,- DM herabgesetzt (OLG Bamberg, Urteil vom 05.12.1996 Az. 2 UF 181/96).

Auf diesen Artikel verweisen: 1381 BGB Leistungsverweigerung wegen grober Unbilligkeit