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3 GrEStG Allgemeine Ausnahmen von der Besteuerung
(gesetz.grestg)
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Von der Besteuerung sind ausgenommen:

  1. der Erwerb eines Grundstcks, wenn der fr die Berechnung der Steuer magebende Wert ( 8) 2 500 Euro nicht bersteigt;
  2. der Grundstckserwerb von Todes wegen und Grundstcksschenkungen unter Lebenden im Sinne des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes. Schenkungen unter einer Auflage unterliegen der Besteuerung jedoch hinsichtlich des Werts solcher Auflagen, die bei der Schenkungsteuer abziehbar sind;
  3. der Erwerb eines zum Nachla gehrigen Grundstcks durch Miterben zur Teilung des Nachlasses. Den Miterben steht der berlebende Ehegatte oder Lebenspartner gleich, wenn er mit den Erben des verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartners gtergemeinschaftliches Vermgen zu teilen hat oder wenn ihm in Anrechnung auf eine Ausgleichsforderung am Zugewinn des verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartners ein zum Nachlass gehriges Grundstck bertragen wird. Den Miterben stehen auerdem ihre Ehegatten oder ihre Lebenspartner gleich;
  4. der Grundstckserwerb durch den Ehegatten oder den Lebenspartner des Veruerers;
  5. der Grundstckserwerb durch den frheren Ehegatten des Veruerers im Rahmen der Vermgensauseinandersetzung nach der Scheidung;
  6. der Grundstckserwerb durch den frheren Lebenspartner des Veruerers im Rahmen der Vermgensauseinandersetzung nach der Aufhebung der Lebenspartnerschaft;
  7. der Erwerb eines Grundstcks durch Personen, die mit dem Veruerer in gerader Linie verwandt sind oder deren Verwandtschaft durch die Annahme als Kind brgerlich-rechtlich erloschen ist. Den Abkmmlingen stehen die Stiefkinder gleich. Den in den Stzen 1 und 2 genannten Personen stehen deren Ehegatten oder deren Lebenspartner gleich;
  8. der Erwerb eines zum Gesamtgut gehrigen Grundstcks durch Teilnehmer an einer fortgesetzten Gtergemeinschaft zur Teilung des Gesamtguts. Den Teilnehmern an der fortgesetzten Gtergemeinschaft stehen ihre Ehegatten oder ihre Lebenspartner gleich;
  9. der Rckerwerb eines Grundstcks durch den Treugeber bei Auflsung des Treuhandverhltnisses. Voraussetzung ist, da fr den Rechtsvorgang, durch den der Treuhnder den Anspruch auf bereignung des Grundstcks oder das Eigentum an dem Grundstck erlangt hatte, die Steuer entrichtet worden ist. Die Anwendung der Vorschrift des 16 Abs. 2 bleibt unberhrt.

Auf diesen Artikel verweisen: Familienheim-Schaukel