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2 GrdstVG
(gesetz.grdvstg)
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(1) Die rechtsgeschftliche Veruerung eines Grundstcks und der schuldrechtliche Vertrag hierber bedrfen der Genehmigung. Ist ein schuldrechtlicher Vertrag genehmigt worden, so gilt auch die in Ausfhrung des Vertrages vorgenommene Auflassung als genehmigt. Die Genehmigung kann auch vor der Beurkundung des Rechtsgeschfts erteilt werden.

(2) Der Veruerung eines Grundstcks stehen gleich

  1. die Einrumung und die Veruerung eines Miteigentumsanteils an einem Grundstck;
  2. die Veruerung eines Erbanteils an einen anderen als an einen Miterben, wenn der Nachla im wesentlichen aus einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb besteht;
  3. die Bestellung des Niebrauchs an einem Grundstck.

(3) Die Lnder knnen

  1. die Vorschriften dieses Abschnitts auf die Veruerung von grundstcksgleichen Rechten, die die land- oder forstwirtschaftliche Nutzung eines Grundstcks zum Gegenstand haben, sowie von selbstndigen Fischereirechten fr anwendbar erklren;
  2. bestimmen, da die Veruerung von Grundstcken bis zu einer bestimmten Gre keiner Genehmigung bedarf;
  3. bestimmen, dass in bestimmten Teilen des Landesgebietes die Genehmigung eines nach Absatz 1 Satz 1 oder Absatz 2 genehmigungsbedrftigen Rechtsgeschfts ber die in 9 genannten Grnde hinaus versagt oder mit Nebenbestimmungen nach 10 oder 11 versehen werden kann, soweit dies in dem betroffenen Teil des Landesgebietes zur Abwehr einer erheblichen Gefahr fr die Agrarstruktur zwingend erforderlich ist.

Auf diesen Artikel verweisen: GrdstVG