Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Gleichstellungsvereinbarung/Gleichstellungsabrede
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.arbeit)
    

Von einer Gleichstellungsvereinbarung spricht man bei einer Bezugnahmeklausel deren Ziel es ist, alle Arbeitnehmer in einem Betrieb dem gleichen Tarifvertrag zu unterwerfen. Voraussetzung ist daher, dass der Arbeitgeber an den in Bezug genommenen Tarifvertrag gebunden ist. Wird ein Tarifvertrag in Bezug genommen, der fr den Arbeitgeber nicht einschlgig ist, liegt keine Gleichstellungsvereinbarung vor.

Folge einer Gleichstellungsvereinbarung ist, dass mit Wegfall der Tarifgebundenheit auch die Inbezugnahme beendet ist. D.h. Arbeitnehmer knnen nach Wegfall der Inbezugnahme nicht lnger aus der Klausel die Anwendbarkeit des in Bezug genommen Tarifvertrages ableiten.

Weitere Folge der Auslegung einer Bezugnahmeklausel als Gleichstellungsvereinbarung ist, dass bei einem Betriebsbergang, die in Bezug genommenen Tarifvertrge nur noch statisch weiter gelten mit dem Stand zum Zeitpunkt des berganges.

Auf diesen Artikel verweisen: Bezugnahmeklausel, Tarifvertrag