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Gestndnisfiktion
(recht.zivil.formell.prozess)
    

Migt Gestndnisfiktion bezeichnet man im Zivilprozess die Regel, dass bei einem Versumnisurteil gegen den Beklagten, gem 331 Abs. 1 S. 1 ZPO das tatschliche mndliche Vorbringen des Klgers als zugestanden anzunehmen ist.

Beispiel: Trgt der der Klger vor er habe mit dem Beklagten einen Kaufvertrag ber einen Pkw abgeschlossen so gilt dies bei einem Versumnisurteil als vom Beklagten zugestanden. Trgt er weiter vor, aus diesem Kaufvertrag ergbe sich die gesetzliche Pflicht auch einen Unterstellplatz zur Verfgung zu stellen, so wird dies nicht bercksichtigt, da es sich insoweit nicht um ein tatschliches Vorbringen sonder nur um eine (verkehrte) Rechtsansicht handelt.

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