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Generalstnde/Etats generaux
(recht.geschichte.14)
    

Als Generalstnde wurden in Frankreich die drei Stnde bezeichnet, deren Abgeordnete erstmals 1302 von Philipp dem Schnen als "ffentliche Meinung" zur Untersttzung in seinem Streit mit Papst Bonifacius VIII. einberufen wurden. Die Aufgabe der Generalstnde war dann die Beratung und Entscheidung in bestimmten Staatsfragen, wie z.B. der Bewilligung von Steuern.

Zu den Generalstnden zhlten damals Adel, Geistlichkeit und der sog. Dritte Stand (= stdtisches Brgertum und freie Bauern).

Von 1614 bis 1789 wurden die Generalstnde nicht mehr einberufen.

Auf diesen Artikel verweisen: Philipp IV. (der Schne), Frankreich