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Gaststttengewerbe/Schankwirtschaft/Speisewirtschaft/Beherbergungsbetrieb
(recht.oeffentlich.verwaltung.bt.gastaetten und und recht. und recht.ref.verw1)
    

Von einem Gaststttengewerbe spricht das Gesetz, wenn jemand 1. im stehenden Gewerbe 2. a) Getrnke (= Schankwirtschaft) oder b) zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verabreicht (= Speisewirtschaft) und 3. der Betrieb fr jedermann oder bestimmte Personenkreise zugnglich ist. ( 1 Abs. 1 GastG).

Auch die Verabreichung von Getrnken oder zubereiteten Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle in fr die Dauer einer Veranstaltung ortsfesten Betrieben im Reisegewerbe (z.B. Wrstchenbude auf einem Jahrmarkt) unterfllt dem Begriff des Gaststttengewerbes. Mobile Verkauffstnde, wie z.B. ein Bauchladen, fallen nicht unter diesen Begriff. Diese bedrfen aber einer Reisegewerbekarte.

Der Betrieb einer Gaststtte ist gem grundstzlich erlaubnispflichtig. Fr bestimmte ungefhrliche Formen des Gaststttengewerbes, wie z.B. den Ausschank von alkoholfreien Getrnken, die Verabreichung von Kostproben und den Verkauf von zubereiteten Speisen, ist ein Erlaubnis nicht erforderlich ( 2 GastG).

Beispiele: Der Verkauf von Wrstchen ber einen Bauchladen ist schon keine Gaststtte, da kein Verzehr an Ort und Stelle. Die Wirtschaft in der es nur warme Mahlzeiten und akoholfreie Getrnke gibt ist eine Gaststtte aber gem 2 GastG erlaubnisfrei.

Auf diesen Artikel verweisen: Gaststaettenrecht * Stellvertretungserlaubnis * Gaststttenerlaubnis/Gaststttengewerbeerlaubnis