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Freigabe aus der Insolvenzmasse
(recht.zivil.materiell.insolvenz)
    

Mit Freigabe wird in der Insolvenz die Mglichkeit des Insolvenzverwalters bezeichnet, bestimmte, z.B. unverwertbare, Gegenstnde aus Masse freizugeben. Es ist zwischen der echten und der unechten Freigabe zu unterscheiden. Mit der echten Freigabe erlangt der Schuldner wieder die Verfgungsbefugnis ber den Gegenstand. Bei der unechten Freigabe gibt Verwaltung nur einen massefremden Gegenstand an den Berechtigten heraus.

Die Freigabe erfolgt durch eine einseitige empfangsbedrftige Willenserklrung des Verwalters und hat zur Folge, dass der freigegebene Gegenstand in das insolvenzfreie Vermgen des Schuldners bergeht.

Freigabe bei Gesellschaftsinsolvenz

Bei Gesellschaftsinsolvenzen fhrt eine Freigabe dazu, dass die Gesellschaft nach Ende der Insolvenz nicht liquidiert ist. Dies luft dem Gesetzteszweck entgegen, der in 199 S. 2 InsO vorsieht, dass der Insolvenzverwalter am Ende der Insolvenz alle berschsse an die Gesellschafter und nicht die Gesellschaft herausgibt um so die Vollbeendigung nicht zu verhindern. Entsprechend wird vertreten, dass eine Freigabe hier berhaupt nicht zulssig ist.

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