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Feme/Femegericht
(recht.geschichte.14 und recht.geschichte.15 und recht.geschichte.16 und recht.geschichte.17 und recht.geschichte.18 und recht.geschichte.19)
    

Feme = mittelhochdeutsch fr Strafe. Ursprnglich mit dem Recht zur Verhngung der Todesstrafe (Blutbann) beliehene Gerichte zunchst in Westfalen, seit dem 14. Jahrhundert in ganz Deutschland.

Femegerichte verhandelten, je nach Gegenstand, sowohl ffentlich als auch geheim. Sie bestanden aus einem Vorsitzenden (Freigrafen) und den Freischffen.

Spter kamen die Femegerichte durch Wilkr und Bestechlichkeit in Verruf. Zudem wurde das geheime Verfahren zum Normalfall. Anfang des 19 Jahrhunderts wurden sie dann ganz abgeschafft.

Durch die negative Entwicklung wurde der Begriff Femegericht zum Inbegriff fr Geheimverfahren in denen aufgrund einer angematen Privatgerichtsbarkeit miliebige Personen verurteilt werden.

Auf diesen Artikel verweisen: Freigericht/Freigraf * Thing/Ding * ffentlichkeitsgrundsatz