Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Familienunterhalt
(recht.zivil.materiell.familie.unterhalt)
    

Mit Familienunterhalt wird der Unterhalt bezeichnet, den Ehegatten innerhalb der zusammenlebenden Familie zu leisten haben. Gem 1360 BGB ist jeder Ehegatte verpflichtet, durch seine Arbeit und sein Vermgen die Familie angemessen zu unterhalten. Dabei kann der Familienunterhalt sowohl in Form von Geldleistungen als auch durch Arbeit im Haushalt erbracht werden.

Beispiel: A und B haben zwei Kinder. Der B fhrt den Haushalt und kmmert sich um die Kinder, whrend die A berufsttig ist und mit ihrem Einkommen die Ausgaben der Familie finanziert. A trgt damit durch ihre monatlichen Gehaltszahlungen zum Unterhalt bei, B durch seine Arbeit im Haushalt einschlielich der Kinderbetreuung.

Der Umfang des Familienunterhalts wird in 1360a BGB festgelegt. Er muss einen Lebensstil ermglichen, der objektiv den jeweiligen Berufskreisen entspricht.

Beispiel: Die A aus dem Beispiel zuvor ist Geschftsfhrerin einer GmbH. Sie erhlt ein Monatseinkommen von 10.000,- brutto zuzglich Gewinnbeteiligung. Ihrem Mann und ihren Kindern stellt sie monatlich 1.000,- Euro zur Haushhaltsfhrung und ein Taschengeld von je 100,- Euro zur Verfgung. Damit erfllt die A nicht ihre Pflicht zur Zahlung eines angemessenen Unterhalts.

Bei einer Verletzung der Unterhaltspflicht kann der Partner beim Familiengericht einen angemessenen Unterhalt einklagen. Es handelt sich dabei um eine Familiensache, die nach den allgemeinen Regeln der ZPO gefhrt wird.

Auf diesen Artikel verweisen: Auskunftsanspruch, Unterhalt * Ehegattenunterhalt, ehelich