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159 FamFG Persnliche Anhrung des Kindes
(gesetz.famfg.buch-2.abschnitt-3)
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(1) Das Gericht hat das Kind persnlich anzuhren, wenn es das 14. Lebensjahr vollendet hat. Betrifft das Verfahren ausschlielich das Vermgen des Kindes, kann von einer persnlichen Anhrung abgesehen werden, wenn eine solche nach der Art der Angelegenheit nicht angezeigt ist.

(2) Hat das Kind das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet, ist es persnlich anzuhren, wenn die Neigungen, Bindungen oder der Wille des Kindes fr die Entscheidung von Bedeutung sind oder wenn eine persnliche Anhrung aus sonstigen Grnden angezeigt ist.

(3) Von einer persnlichen Anhrung nach Absatz 1 oder Absatz 2 darf das Gericht aus schwerwiegenden Grnden absehen. Unterbleibt eine Anhrung allein wegen Gefahr im Verzug, ist sie unverzglich nachzuholen.

(4) Das Kind soll ber den Gegenstand, Ablauf und mglichen Ausgang des Verfahrens in einer geeigneten und seinem Alter entsprechenden Weise informiert werden, soweit nicht Nachteile fr seine Entwicklung, Erziehung oder Gesundheit zu befrchten sind. Ihm ist Gelegenheit zur uerung zu geben. Hat das Gericht dem Kind nach 158 einen Verfahrensbeistand bestellt, soll die persnliche Anhrung in dessen Anwesenheit stattfinden. Im brigen steht die Gestaltung der persnlichen Anhrung im Ermessen des Gerichts.

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