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Fahrlssigkeit, fehlender Kausalzusammehang
(recht.straf.at.fahrlaessigkeit)
    

Von fehlendem Kausazusammenhang spricht die Rechtsprechung (BGHSt 11, 1), wenn bei durch fahrlssiges Verhalten eingetretener Erfolg auch bei pflichtgemem, erlaubtem Verhalten eingetreten wre, hier sei die Pflichtwidrigkeit nicht urschlich fr den Erfolg gewesen. Eine Bestrafung kommt daher nicht in Betracht.

Beispiel: B fhrt innerorts mit 70 km/h und verletzt dabei einen berraschend auf die Fahrbahn getretenen Fugnger tdlich. Es ist aber gutachterlich bewiesen, dass auch es bei 50 km/h zu dem tdlichen Zusammensto gekommen wre.

Die Einordnung in den Kausalzuammenhang ist umstritten. Die ltere Rechtsprechung lie den Schuldzusammenhang entfallen (z.B. RGSt 15, 151), in der Literatur wird vertreten dass der Rechtswidrigkeitszuammenhang (Schnke-Schrder-Carmer, 15 Rn. 162) oder der Zurechnungszusammenhang (Jescheck, AT 55 II 2b) entfllt.

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