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Erlassfalle
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Von Erlassfalle spricht man, wenn ein Schuldner einen Scheck ber den Teilbetrag einer geschuldeten Summe mit dem Hinweis bersendet, dass damit alle offenen Forderungen beglichen seien. Die Rechtsprechung sieht in der Einlsung des Schecks nicht zwingend den Willen zur Annahme eines Vergleichsangebotes bzw. Erlassvertrages, wenn keine entsprechenden Verhandlungen vorausgegangen sind. Der Glubiger kann damit auch nur den Zweck verfolgen, sich vorlufig zu befriedigen (BGH NJW 2001, 2324 und 2325).

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