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Erbverbrderung
(recht.geschichte)
    

Mit Erbverbrderung wird nach altem Reichsrecht ein Vertrag zwischen zwei Herrscherhusern bezeichnet, demzufolge im Falle des Aussterbens eines der beiden Huser die Macht ber das Herrschaftsgebiet an das jeweils andere Haus fllt. Handelt es sich bei dem betroffenen Gebiet um vom Lehen musste der Lehnsherr zustimmen.

Beispiel: Der Frst Christian Eberhard Cirksena von Ostfriesland schloss 1691 mit dem Herzog Ernst August zu Braunschweig einen Vertrag demgem das Haus des Frsten im Falle des Aussterbens der Linie des Herzogs die Grafschaften Hoya und Diepholz und im umgekehrten Fall die Braunschweiger Ostfriesland erben sollten. Allerdings verga man hier den Kaiser als den Lehnsherren ber Ostfriesland um Anerkennung zu bitten. (Detters, Ostfriesland, S. 60)

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