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6 ErbStG Vor- und Nacherbschaft
(recht.)
    

(1) Der Vorerbe gilt als Erbe.

(2) Bei Eintritt der Nacherbfolge haben diejenigen, auf die das Vermgen bergeht, den Erwerb als vom Vorerben stammend zu versteuern. Auf Antrag ist der Versteuerung das Verhltnis des Nacherben zum Erblasser zugrunde zu legen. Geht in diesem Fall auch eigenes Vermgen des Vorerben auf den Nacherben ber, sind beide Vermgensanflle hinsichtlich der Steuerklasse getrennt zu behandeln. Fr das eigene Vermgen des Vorerben kann ein Freibetrag jedoch nur gewhrt werden, soweit der Freibetrag fr das der Nacherbfolge unterliegende Vermgen nicht verbraucht ist. Die Steuer ist fr jeden Erwerb jeweils nach dem Steuersatz zu erheben, der fr den gesamten Erwerb gelten wrde.

(3) Tritt die Nacherbfolge nicht durch den Tod des Vorerben ein, gilt die Vorerbfolge als auflsend bedingter, die Nacherbfolge als aufschiebend bedingter Anfall. In diesem Fall ist dem Nacherben die vom Vorerben entrichtete Steuer abzglich desjenigen Steuerbetrags anzurechnen, welcher der tatschlichen Bereicherung des Vorerben entspricht.

(4) Nachvermchtnisse und beim Tod des Beschwerten fllige Vermchtnisse oder Auflagen stehen den Nacherbschaften gleich.

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