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Einrede dilatorische/peremptorische
(recht.zivil.formell.prozess und recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Materielles Zivilrecht

Mit Einreden (lat. exceptio) werden rechtshemmende Einwendungen des Schuldners bezeichnet, die die Durchsetzung eines Anspruches verhindern.

Man unterscheidet die aufschiebende (lat. dilatorische) Einrede (z.B. Stundung) und die dauernde (lat. peremptorische) Einrede (z.B. Verjhrung).

Das Gegenstck sind die rechtshindernden und rechtsvernichtenden Einwendungen die zum Untergang des Vertrages fhren.

Im Prozess mssen Einreden im Gegensatz zu oben genannten Einwendungen von der Partei geltend gemacht werden. Letztere sind von Amts wegen zu bercksichtigen.

Zivilprozessrecht

Im Zivilprozessrecht wird mit Einwendung (z.B. in 282 Abs. 1 ZPO) jedes Verteidigungsvorbringen bezeichnet. Mit Einreden werden alle Umstnde bezeichnet, die sich gegen den geltend gemachten Anspruch richten und sich nicht auf bloes Leugnen beschrnken, unabhngig davon ob sie materiellrechtlich als Einrede oder Einwendung zu qualifizieren sind.

Auf diesen Artikel verweisen: Einwendungen * Einwendungen * Klagercknahmeversprechen * Bereicherungseinrede * exceptio pacti * reus in exceptione actor est * Entreicherung * Verbundenes Geschft/Verbundener Vertrag * vollwirksamer Anspruch * Anspruchsaufbau/Anspruchsprfung * dolo agit, qui petit, quod statim redditurus est * exceptio * Verjhrung, Zivilrecht * Durchsetzbarkeit, Anspruch * Verzicht