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eigenhndige Delikte
(recht.straf.at)
    

Von einem eigenhndigen Delikt spricht man bei Delikten, deren Tatbestand die unmittelbar eigenhndige Begehung voraussetzt.

Bei einem eigenhndigen Delikt kann Tter oder Mittter nur sein, wer die Handlung persnlich vornimmt. Nur so kann, nach Vorstellung des Gesetzgebers, der besondere Handlungsunwert dieser Delikte verwirklicht werden (Wessels, AT, Rn. 41). Bei eigenhndigen Delikten ist demzufolge eine mittelbare Tterschaft ausgeschlossen, es kommt dann nur noch die Teilnahme in Betracht. Eigenhndige Delikte sind z.B. Beischlaf unter Verwandten ( 173 StGB), falsche uneidliche Aussage ( 153 StGB), Meineid ( 154 StGB) und Vollrausch ( 323 a StGB).

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