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Eid/Vereidigung/Beeidigung
(recht.straf.prozess und recht.zivil.formell.prozess)
    

Beeidigung ist der Oberbegriff fr die Vereidigung von Personen (z.B. Zeugen, Soldaten oder Beamte) und die Beeidigung von Aussagen oder Gutachten.

Die Vereidigung hat grundstzlich die Aufgabe, den zu Vereidigenden in besonderer Form zu binden. Sei es um ihn zur Wahrheit im Prozess oder zur Treue gegenber dem Staat zu verpflichten (siehe unter Diensteid). Der Vereidigte soll durch Furcht vor den Folgen eines Eidbruches von dem Versto gegen diese Verpflichtung abgehalten werden.

Parallel zu den nicht rechtlichen Folgen eines Eidbruches (Gewissensbisse, Angst vor gttlicher Strafe etc.) hat der Gesetzgeber in 154 StGB fr falsche eidliche Aussage eine hhere Mindeststrafe vorgesehen als fr falsche uneidliche Aussage.

Das gleiche gilt entsprechend fr die Beeidigung.

Der Eid kann idR aus religisen Grnden ohne Berufung auf Gott gesprochen, oder ganz durch eine Bekrftigung oder ein Gelbnis ersetzt werden.

Zivilprozess

Siehe unter Eid im Zivilprozess.

Strafprozess

Siehe unter Eid im Strafprozess.

Auf diesen Artikel verweisen: oath * Eidesfhigkeit/Eidesmndigkeit * Meineid * Diensteid * Nacheid/Voreid * Eidesstattliche Versicherung