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Art. 17 EGBGB Scheidung
(gesetz.egbgb)
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(1) Die Scheidung unterliegt dem Recht, das im Zeitpunkt des Eintritts der Rechtshngigkeit des Scheidungsantrags fr die allgemeinen Wirkungen der Ehe magebend ist. Kann die Ehe hiernach nicht geschieden werden, so unterliegt die Scheidung dem deutschen Recht, wenn der die Scheidung begehrende Ehegatte in diesem Zeitpunkt Deutscher ist oder dies bei der Eheschlieung war.

(2) Eine Ehe kann im Inland nur durch ein Gericht geschieden werden.

(3) Der Versorgungsausgleich unterliegt dem nach Absatz 1 Satz 1 anzuwendenden Recht; er ist nur durchzufhren, wenn ihn das Recht eines der Staaten kennt, denen die Ehegatten im Zeitpunkt des Eintritts der Rechtshngigkeit des Scheidungsantrags angehren. Kann ein Versorgungsausgleich danach nicht stattfinden, so ist er auf Antrag eines Ehegatten nach deutschem Recht durchzufhren,

  1. wenn der andere Ehegatte in der Ehezeit eine inlndische Versorgungsanwartschaft erworben hat oder
  2. wenn die allgemeinen Wirkungen der Ehe whrend eines Teils der Ehezeit einem Recht unterlagen, das den Versorgungsausgleich kennt,
soweit seine Durchfhrung im Hinblick auf die beiderseitigen wirtschaftlichen Verhltnisse auch whrend der nicht im Inland verbrachten Zeit der Billigkeit nicht widerspricht.

Auf diesen Artikel verweisen: Sachnorm/Sachrecht/Kollisionsnorm/Kollisionsrecht * Scheidungsstatut