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Art 14 EGBGB Allgemeine Ehewirkungen
(gesetz.egbgb)
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(1) Die allgemeinen Wirkungen der Ehe unterliegen

  1. dem Recht des Staates, dem beide Ehegatten angehren oder whrend der Ehe zuletzt angehrten, wenn einer von ihnen diesem Staat noch angehrt, sonst
  2. dem Recht des Staates, in dem beide Ehegatten ihren gewhnlichen Aufenthalt haben oder whrend der Ehe zuletzt hatten, wenn einer von ihnen dort noch seinen gewhnlichen Aufenthalt hat, hilfsweise
  3. dem Recht des Staates, mit dem die Ehegatten auf andere Weise gemeinsam am engsten verbunden sind.

(2) Gehrt ein Ehegatte mehreren Staaten an, so knnen die Ehegatten ungeachtet des Artikels 5 Abs. 1 das Recht eines dieser Staaten whlen, falls ihm auch der andere Ehegatte angehrt.

(3) Ehegatten knnen das Recht des Staates whlen, dem ein Ehegatte angehrt, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 1 nicht vorliegen und

  1. kein Ehegatte dem Staat angehrt, in dem beide Ehegatten ihren gewhnlichen Aufenthalt haben, oder
  2. die Ehegatten ihren gewhnlichen Aufenthalt nicht in demselben Staat haben.
Die Wirkungen der Rechtswahl enden, wenn die Ehegatten eine gemeinsame Staatsangehrigkeit erlangen.

(4) Die Rechtswahl mu notariell beurkundet werden. Wird sie nicht im Inland vorgenommen, so gengt es, wenn sie den Formerfordernissen fr einen Ehevertrag nach dem gewhlten Recht oder am Ort der Rechtswahl entspricht.

Auf diesen Artikel verweisen: Sachnorm/Sachrecht/Kollisionsnorm/Kollisionsrecht * Scheidungsstatut